Grünlilie - Chlorophytum comosum Variegatum

Wasser: abhängig der Jahreszeit
Standort: hell ohne Mittagssonne
Herrkunft:
Höhe: 30 - 40 cm
Breite: Ausläufer bis 100 cm
Wuchsrichtung: buschig
Blattfarbe: grün / weiß
Blüte:
Blütenfarbe: weiß
Früchte:
Temperatur: 15-25 °C
Düngung:
Vermehrung:
Überwinterung:
Systematik
Monokotyledonen
Klasse:
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Spargelgewächse (Asparagaceae)
Unterfamilie: Agavengewächse (Agavoideae)
Tribus:
Untertribus:
Gattung: Grünlilien (Chlorophytum)
Art: Grünlilie
Wissenschaftlicher Name: Chlorophytum comosum

Licht

Damit sich die Chlorophytum in Wohnungskultur gesund entwickeln und die Blätter ihren Farbkontrast deutlich ausbilden, muss man die Pflanzen an einen hellen Ort und - vor allem während der kurzen lichtärmeren Wintertage - in direktes Sonnenlicht stellen.

Im Sommer sollte man die Pflanzen vor der heißen Mittagssonne schützen, ansonsten können die Blätter der Chlorophytum verbrennen.

Gießen:

In der Hauptwachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst gießt man die Chlorophytum reichlich und so oft, dass der Topfballen durchgehend etwas feucht bleibt.

Während der winterlichen Ruheperiode gießt man nur mäßig, die Erde sollte nur hin und wieder etwas angefeuchtet werden. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die oberste Schicht der Erde antrocknen.

Bei noch größerer Ballentrockenheit können die Blätter der Chlorophytum ausbleichen oder die Blattspitzen braun werden und dauerhaft vertrocknen.

Man sollte die Pflanze 2-3 mal wöchentlich mit Wasser aus einem Pflanzensprüher übersprühen.

Temperatur:

Für die Kultivierung der Chlorophytum eignen sich normale Raumtemperaturen. Bei Temperaturen unter 10 °C stellt die Chlorophytum das Wachstum ein.

Vermehrung:

Zur Vermehrung einer Chlorophytum schneidet man die Ausläuferpflänzchen von den langen Blütenschäften ab, sobald die Blätter der Ableger eine Länge von 5 bis 7 cm erreicht haben. Um Fäulnis zu vermeiden, sollte man die untersten Blättchen der Ableger vorsichtig entfernen.

Haben die Pflänzchen noch keine Wurzelansätze ausgebildet, stellt man die Ableger so lange in ein Gefäß mit Wasser, bis die sich bildenden Wurzeln etwa 3 cm lang sind. Dann pflanzt man die jungen Chlorophytum in ein Erdgemisch auf Kompostbasis um.

Ableger mit kräftigeren Wurzeln können sofort nach dem Abtrennen von den Ausläufern eingepflanzt werden.

Alternativ kann man auch die Ausläuferpflänzchen, ohne sie vorher von der Mutterpflanze abzutrennen, mit der Basis in kleine Topfe mit Kompost- oder Blumenerde setzten. Nach fünf bis sechs Wochen haben sie sich die Ableger gut bewurzelt und der Ausläufer der Mutterpflanze kann durchtrennt werden.

Erdmischung:

Für die Kultivierung von Chlorophytum verwendet man ein Erdgemisch auf Kompostbasis.

Umtopfen:

Beim Einpflanzen oder Umtopfen muss man den Chlorophytum genügend Platz für die Ausbildung der zahlreichen hellen, knollenförmigen Wurzeln lassen, in denen die Pflanze auch Wasser speichert. Der obere Rand des Wurzelballens sollte 2 bis 3 cm unterhalb des Topfrands liegen.

Man topft eine Chlorophytum nur dann um, wenn die fleischigen Wurzeln der Pflanze die Erde bis zum Topfrand angehoben haben und das Gießen aufgrund des Platzmangels Schwierigkeiten bereitet. Chlorophytum kann man jederzeit in größere Töpfe umpflanzen, man ist nicht an die Jahreszeiten gebunden.

Dünger:

Sobald die Chlorophytum gut angewachsen sind, gibt man ihnen während des ganzen Jahres über alle 14 Tage einen Flüssigdünger.

Wissenswetes:

Die Pflanzen filtern Schadstoffe wie etwa Formaldehyd aus der Zimmerluft!