Ficus Ginseng

Wasser: Mäßig feucht halten, stets ausreichend gießen.
Standort: Hell bis halbschattig, vor direkter Sonne schützen, besonders während der Mittagsstunden
Herrkunft:
Höhe:
Breite:
Wuchsrichtung: aufrecht
Blattfarbe: grün
Blüte:
Blütenfarbe:
Früchte:
Temperatur: 20-24 °C
Düngung: alle 8 bis 12 Wochen
Vermehrung: Kopfstecklinge
Überwinterung: mindestens 16°C
Systematik
Klasse:
Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Maulbeergewächse (Moraceae)
Unterfamilie:
Tribus: Ficeae
Untertribus:
Gattung: Feigen (Ficus)
Art:
Wissenschaftlicher Name: Ficus ginseng

Der Ficus Ginseng stammt ursprünglich aus Südostasien. Charakteristisch für diesen Baum sind seine verdickten Wurzeln. Er eignet sich gut für den Innenbereich und ist bei Anfängern sehr beliebt.

Pflegetipps und das Züchten von Luftwurzeln

Obwohl der Bonsai Ficus Ginseng keine großen Ansprüche stellt, gibt es doch einige Punkte zu beachten um an dem Bäumchen auch über längere Zeit Freude zu haben. Denn Bonsai können bei guter Pflege viele Jahre überdauern und werden nicht selten von Generation zu Generation weitervererbt.

Optimaler Standplatz:
Dieser Bonsai benötigt viel Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Am geeignetsten wäre eine halbschattige Stelle am Fenster. Im Sommer kann der Bonsai auch an einen schattigen Platz in den Außenbereich gestellt werden.

Gießen:
Die Wurzeln sollten immer feucht gehalten werden, allerdings darf der Bonsai nicht im Wasser stehen.

Düngen:
Der Ficus Ginseng wird etwa alle 8 - 12 Wochen mit einem Flüssigdünger gedüngt.

Bonsai aus tropischen Gebieten bilden in der freien Natur sehr häufig sogenannte Luftwurzeln. Diese dienen der Nährstoff- sowie Wasseraufnahme. Um dies bei einem Zimmerbonsai hervorzurufen, benötigt man eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit sowie hohe Temperaturen die man zum Beispiel in einem Gewächshaus schaffen kann. Allerdings gibt es auch eine einfachere Möglichkeit um die Luftwurzeln wachsen zu lassen.

Luftwurzeln erzeugen:
  • Der Bonsai wird samt Schale in eine Tüte gestellt, einmal gewässert und dann wird die Tüte verschlossen. Je höher die Tüte am Stamm verschlossen wird, desto höher beginnen auch die Wurzeln zu wachsen. Es ist darauf zu achten, dass nicht zu stark gewässert wird, da sich sonst Wurzelfäule bilden kann.
  • Nun gilt es den Baum zu beobachten. Bei bedarf muss immer mal wieder nachgegossen werden um eine ausreichende Feuchtigkeit zu gewährleisten. Nach etwa 2-3 Wochen sind die ersten Wurzeln zu sehen, nun kann man die Tüte wieder entfernen und den Baum nochmals wässern.
  • Da die Wurzeln wild wachsen, sollten sie nun ab- bzw. nachgeschnitten werden. Hier sollte man vorzugsweise die kleineren Wurzeln mit einer ensprechenden Schere kürzen.