Kokardenblume 'Goblin' - gaillardia

Boden:
Standort: Sonne
Herrkunft: Nord-Amerika
Höhe: 50cm
Breite: 30 cm
Wuchsrichtung:
Blätter: sommergrün
Blattfarbe: grün
Blüte: Juli bis Oktober
Blütenfarbe: gelb/rot
Frucht:
Pflege:
Feuchtigkeit:
Winterhart: bedingt
Systematik
Euasteriden II
Klasse:
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Helenieae
Untertribus:
Gattung: Kokardenblumen
Art:
Wissenschaftlicher Name: Gaillardia

Die halbhohen Pflanzen produzieren sehr viele feuerrote Blüten, die von einem leuchtend gelben Ring umrahmt sind.

Standort, Ansprüche:
Wie unsere heimische Margerite, Wiesenmargerite (Leucanthemum vulgare agg.). Volle Sonne, sonst keine Besonderheiten, normale Pflanzenpflege. Boden am besten mulchen, dann braucht man normalerweise weder zu gießen noch zu düngen. Die Stängel der Kokardenblume sind oft nicht sehr standfest und müssen ggf. aufgebunden werden. Angewachsende Pflanzen vertragen auch etwas Trockenheit, gegen Nässe sind sie dagegen empfindlich.

Schneiden:
Verblühtes regelmäßig ausputzen, um neuen Flor zu fördern und zu verhindern, dass sich die Pflanzen vorzeitig verausgaben. Nach der Blüte oder im zeitigen Frühling bei Austriebsbeginn (ab Anfang Februar bis März) etwa handhoch zurückschneiden. Blumen für die Vase am besten frühmorgens schneiden und am Abend vorher gründlich gießen.

Vermehren:
Teilen kann man die Staude im Frühling bei Austriebsbeginn oder ebenfalls im Frühling aussäen. Keimdauer 7-14 Tage. Die Jungpflanzen lühen bereits im ersten Jahr. Versamen sich am zusagenden Standort häufig von alleine, wenn man im Herbst die verblühten Blütenstiele stehenlässt, und die Samen ausreifen können.

Überwintern, Winterhärte:
Eigentlich ausdauernd (mehrjährig), aber nur mäßig winterhart und wie zum Beispiel auch alle Mädchenaugen Arten meist nur kurzlebig. Es empfiehlt sich daher ein geschützter Platz z.B. nahe einer Mauer, der eher trocken als zu feucht ist. Kokardenblumen kommen oft am besten durch den Winter, wenn man sie *nicht* im Herbst, sondern erst im Frühling zurückschneidet, da die belassenen Stängel und Blätter als Winterschutz wirken. Verblühtes dagegen stets sofort abschneiden (mit dem ganzen Stiel), um die Samenbildung zu verhindern, die die Pflanzen schwächt.

Die Kokardenblume ist ein sehr attraktiver Korbblüter (der aus Nord- und Mittelamerika stammt) mit Margeritenähnlichen Blüten, der aber weitaus länger als diese blüht, nämlich von Juni bis in den Herbst hinein. Sie ist ein echter Dauerblüher der immer wieder neue Blüten hervorbringt und das teilweise bis zum ersten Frost. Die Blüten erscheinen in den Farben rot, gelb, orange und mehrfarbig (rotgelb). Besonders die mehrfarbigen Blüten sind sehr auffällig und dürften für die deutschen Namen der Pflanze verantwortlich sein. Sie ist eine sehr gute Schnittblume und während der Blütezeit ein guter Nektarlieferant für Schmetterlinge und andere Insekten. Die Höhe variiert je nach Art/Sorte von 30 cm bis 90 cm. Die Gruppe der Kokardenblume umfasst Einjährige und Stauden, wobei einige Sorten recht kurzlebig sind. Die Stauden sind trotz ihres exotischen Aussehens relativ robust und absolut winterhart (nicht alle Arten/Sorten gleich gut), lediglich Staunässe macht ihnen zu schaffen.