Kentia Palme - Howea forsteriana

Wasser: mäßig gießen
Standort: hell, keine direkte Sonne
Herrkunft: Lord-Howe-Inseln (bei Australien)
Höhe:
Breite:
Wuchsrichtung: buschig
Blattfarbe: grün
Blüte:
Blütenfarbe:
Früchte:
Temperatur: Zimmertemperatur
Düngung:
Vermehrung:
Überwinterung: nicht unter 15°C
Systematik
Klasse:
Ordnung: Palmenartige (Arecales)
Familie: Palmengewächse (Arecaceae)
Unterfamilie: Arecoideae
Tribus: Areceae
Untertribus: Linospadicinae
Gattung: Kentia-Palmen
Art:
Wissenschaftlicher Name: Howea

Die Howea forsteriana ist eine relativ langsam wachsende, pflegeleichte Palme, die auf den Lord-Howe-Inseln (bei Australien) beheimatet ist. Den Namen Kentia verdankt sie der Hauptstadt dieser Inseln. In ihrer Heimat erreicht sie eine Höhe von bis zu 17 m. Der Stamm ist bei jungen Palmen grün mit deutlichen, von alten Blattscheideresten herrührenden Ringen und bei älteren Palmen grau mit weniger deutlichen Ringen. Die Blätter dieser Fiederpalme sind sehr elegant und hängen leicht über. Sie besitzt als Jungpflanze Blätter mit relativ wenigen, breiten Fiedern, deren Anzahl mit dem Alter zunimmt. Die Wedel inclusive Blattstiel sind jedoch schon bei Jungpflanzen sehr lang und begründen den eleganten Habitus der Howea.

Substrat:

Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein.

Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf ist mäßig. Der Ballen sollte nur mäßig feucht gehalten werden. Das Wasser darf wie immer nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht.

Lichtbedarf:

Die Howea bevorzugt den Halbschatten, d.h. sie mag außer als ausgewachsene Palme keine dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung. Trotzdem sollte sie möglichst hell stehen, da die geringe Wachstumsgeschwindigkeit bei relativ dunklem Stand (aber mehr als 700 Lux), der ebenfalls möglich ist, weiter abnimmt.

Temperatur:

Im Sommer gern warm. Die Howea sollte immer bei Raumtemperatur kultiviert werden. Im Sommer darf man sie auch ins Freie stellen; dann aber nur an einen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Platz. Auch im Winter sollten 15 °C nicht dauerhaft unterschritten werden.

Wissenswertes:

Das regelmäßige Überprüfen auf Schädlinge wird wärmstens angeraten, damit diese schon im Frühstadium bekämpft werden können. Denn aufgrund ihres langsamen Wachstums dauert es Jahre, bis Wedel mit durch Schädlinge bedingten optischen Beeinträchtigungen durch neue ersetzt werden.